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Aus dem Marktgemeinderat und seinen Ausschüssen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
ich darf Sie wieder über einige aktuelle Themen bzw. über Beschlüsse aus unseren Gremien informieren.

Kommunale Wärmeplanung
In der Sitzung unseres Bau- und Umweltausschusses vom 10. Februar stand die Abschlusspräsentation zur Kommunalen Wärmeplanung auf der Tagesordnung. Die Wärmeplanung wurde in einem Zeitraum von 13 Monaten gemeinsam mit der Bayernwerk Netz GmbH und dem Institut für nachhaltige Energieversorgung GmbH erarbeitet. Hierzu fanden eine Auftaktveranstaltung, 21 Jour-Fixe-Termine, ein Akteurstreffen, 2 Sitzungen des Bau- und Umweltausschusses und eine Bürgerinformationsveranstaltung statt. Die Planung zeigt den Wärmebedarf und das Potential an erneuerbaren Energien auf und soll die Entwicklung nachhaltiger Wärmestrategien ermöglichen.

Nach Fertigstellung des Abschlussberichts wird der Wärmeplan voraussichtlich im März für 30 Tage im Rathaus ausgelegt und auf unser Homepage veröffentlicht. Innerhalb dieser Frist können Stellungnahmen aus der Bevölkerung abgegeben werden. Der fertige Wärmeplan wird dann dem zuständigen gemeindlichen Gremium gem. § 23 Abs. 3 des Wärmeplanungsgesetzes zur abschließenden Beschlussfassung vorgelegt.   

Ärztehaus Oberkotzau – aktueller Sachstand

Unser Marktgemeinderat hat die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Planer Ende des letzten Jahres aufgekündigt und sich neu orientiert. Mittlerweile wurden neue Entwürfe gefertigt und priorisiert. Unser Ansatz legt den Fokus auf barrierefreie Arztpraxen, ergänzt durch eine Praxis für Physiotherapie o.ä. und ggf. auch einem kleinen Café mit einer ausreichenden Anzahl von Parkplätzen vor Ort. Eine Planvariante darf ich anbei vorstellen. Diese gilt es nun mit potentiellen Interessenten zu besprechen und detailgerecht zu planen.

Zu den notwendigen Vorarbeiten wurde mittlerweile ein großer Mischwasserkanal im Inlinerverfahren saniert. Die noch notwendigen Sanierungsarbeiten bzw. Verlegung von Kanälen wird im Laufe des Jahres mit erfolgen. Wir hoffen sehr, dass uns dieses Projekt gelingt und wir die ärztliche Versorgung in unserer Heimatgemeinde nicht nur sicherstellen, sondern sogar verbessern können.

Neubau einer Fußgängersignalanlage an der Schulstraße an der Grund- und Mittelschule

Während der Bauzeit für den Bau der Ortsumfahrung Fattigau – Oberkotzau ist nach Angabe des Staatlichen Bauamtes in der Schulstraße mit entsprechendem Baustellenverkehr zu rechnen. Dies gilt insbesondere während der Betonage der großen Brückenbauwerke. Zwar ist die Schulstraße für den Verkehr ausreichend dimensioniert, jedoch sind sich alle Beteiligten (Markt Oberkotzau, Landkreis Hof, Freistaat Bayern) darüber einig, dass die Schulwegsicherheit mit der Installation einer Bedarfsampel wesentlich verbessert werden kann.

Eine bauzeitliche Ampel wird in der Regel luftverkabelt und nach der Baumaßnahme rückgebaut. Auf Grund der längeren Standzeit wohl über 2027 hinaus wurde entschieden, eine dauerhafte Anlage mit taktilen Leiteinrichtungen für sehbehinderte und blinde Menschen zu installieren. Die Kosten der Maßnahme trägt der Freistaat Bayern. Über die Verbesserung der Verkehrssicherheit für unser Kinder und sehbehinderte Menschen freuen wir uns natürlich sehr. Es sei ausdrücklich noch einmal darauf hingewiesen, dass mit dem erhöhten Verkehr nur zeitweise und ausschließlich während der Bauphase der Ortsumfahrung zur Andienung des Baufeldes gerechnet wird.

Sanierung der Pfeifersbrücke

Nach entsprechenden Brückenprüfungen hat der Markt Oberkotzau an insgesamt 8 Brücken notwendige Sanierungsarbeiten auszuführen; die Maßnahmen wurden in die Haushalte für die Jahre 2025 und 2026 eingeplant. Bei der historischen Pfeifersbrücke mussten neben dem Instandsetzen des Fahrbahnbelags, Instandsetzung von Rissen im Natursteinmauerwerk, Instandsetzung ausgespülter Bereiche Widerlager und Brückenpfeiler auch das Brückengeländer erneuert werden. Dieses war in mehreren Parametern nicht mehr zulässig und entsprach somit nicht mehr der Verkehrssicherheit. Im vergangenen Jahr wäre genau hier beinahe auch ein schwerer Unfall mit einem Kind passiert. Der Neubau des Geländers hat nun – zumindest in den sozialen Netzen – für Aufregung gesorgt und auch einige Gemeinderäte zeigten sich erstaunt. Hier zu darf ich folgendes ausführen: Der zuständige Bau- und Umweltausschuss hat in seiner Sitzung vom 15.10.2024 ein Ingenieurbüro mit der Planung beauftragt und in der Sitzung vom 08.04.2025 schließlich auch den Auftrag für die Arbeiten vergeben. Das beauftragte Ingenieurbüro hat in Zusammenarbeit mit unserem technischen Bauamt die Arbeiten und vor allem auch die Erneuerung des Geländers mit der unteren Denkmalschutzbehörde abgestimmt. Zum Geländer wurden drei verschiedene Varianten erarbeitet. In seinem Bescheid vom 01.09.2025 legt die Denkmalschutzbehörde die jetzt ausgeführte Variante als einzig denkmalverträgliche Variante fest. Insofern gab es für den Markt Oberkotzau auch keinen Entscheidungsspielraum mehr. Der Bau- und Umweltausschuss wurde hierüber informiert, eine genaue Erläuterung erfolgte aus den vorgenannten Gründen jedoch nicht mehr. Mittlerweile kann ich berichten, dass ich aus der Bevölkerung zu dem für Fußgänger und nun auch für Radfahrer verkehrssicherem Geländer nur positive Rückmeldungen erhalte.

Für Fragen stehe ich wie immer sehr gerne zur Verfügung und verbleibe
mit herzlichen Grüßen
Ihr
Stefan Breuer
Erster Bürgermeister

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